„Amt 2.0“ –
Social Media in Behörden	

Personal, Prozesse, Redaktionsalltag
Christiane Germann
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Nürnberg
2
Referentin	

•  Christiane Germann
•  Dipl.-Medienwirtin (FH) und Dipl.-Verwaltungswirtin (FH), ab
Sommer: zertifizierte Social Media-Managerin (depak/PZOK)
•  seit 2011: Social Media Manager beim Bundesamt für Migration
und Flüchtlinge (BAMF), Nürnberg
•  vor 2011: Mehrere Jahre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in
Behörden und öffentlichen Organisationen
•  Blog „Amt 2.0 – Social Media in der öffentlichen Verwaltung“
(http://amtzweinull.com)
•  Social Media-Schulungen für Behörden
Name der Präsentation
3
Inhalt	

1.  Einführung/Praxisbericht: Social Media im Bundesamt für
Migration und Flüchtlinge
2.  Die Personalfrage: Wie viele und welche Mitarbeiter/innen
brauche ich?
3.  Was kostet uns Social Media? Ressourcen und Bedarfe
4.  Organisatorische Einbindung der Social Media-Redaktion
5.  Redaktionsplanung, Redaktionsalltag und Corporate Content
6.  Exkurs: Case Study Shitstorm
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1. Einführung/Praxisbericht: 
Social Media im BAMF	

Name der Präsentation
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1. Einführung/Praxisbericht: 
Social Media im BAMF	

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1. Einführung/Praxisbericht: 
Social Media im BAMF	

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1. Einführung/Praxisbericht: 
Social Media im BAMF	

•  Das BAMF ist seit März 2013 in den sozialen Medien aktiv
•  Dem Start ging eine 12-monatige Projektphase voraus
•  Unsere Ziele der Nutzung sozialer Medien (u.a.):
– Erhöhung unseres Bekanntheitsgrades
– Imagepflege (Kompetenzzentrum, gestaltende Behörde)
– Stärkung Anerkennungs- und Willkommenskultur in Deutschland
•  Unsere Zielgruppen (u.a.):
– Social Media-affine Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland
– Multiplikatoren für unsere Themen
– Politisch und gesellschaftlich interessierte Öffentlichkeit
Name der Präsentation
8
1. Einführung/Praxisbericht: 
Social Media im BAMF	

•  Inhalte (u.a.):
– Themenfelder: Migration, Integration, gesellschaftliche Vielfalt mit
Schwerpunktthemen (z.B. Alltagsrassismus)
– ausgewählte Veröffentlichungen unserer Behörde (z.B.
Forschungsberichte, Statistiken, Projekte)
– Emotionale Inhalte (z.B. interkulturelle Feiertage, Glückwünsche)
– Journalistische Inhalte (z.B. Interviews, Kommentare, Blogartikel,
Rezensionen)
– Diskussionen/Debatten (auch kontrovers  „selbstkritisch“)
– Blicke hinter die Kulissen (aber wenig „Selbstdarstellung“)
– Stellenausschreibungen
•  Ausgewogene Mischung zwischen Eigen- und Fremdcontent
Name der Präsentation
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1. Einführung/Praxisbericht: 
Social Media im BAMF	

•  Plattformen (jedoch plattform-unabhängiges Konzept)
– Facebook: www.facebook.com/bamf.socialmedia
– Blog bei Storify: www.storify.com/bamfblog
– Instagram: www.instagram.com/bamf_socialmedia
– Issuu: www.issuu.com/bamf_socialmedia
– Twitter: Start für 2. Halbjahr 2014 geplant
•  Sonstiges:
– Netiquette
– Social Media Guidelines (als Dienstvereinbarung)
– Wochenend-Dienst
Name der Präsentation
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1. Einführung/Praxisbericht: 
Social Media im BAMF	

•  Fazit nach 16 Monaten: Social Media im BAMF = Erfolg
– Über 2.500 Fans (organisch ohne Facebook-Werbung)
– Hohe Reichweiten der einzelnen Beiträge
– Aktive Community (Interaktion)
– Positives Feedback von außen
– Hohe Akzeptanz im Haus
– Eingespieltes Community Management
– Ersten „Shitstorm“/PR-Krise auf Social Media erfolgreich gelöst
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2. Die Personalfrage: Wie viele 
und welche Mitarbeiter brauche ich?	

•  Social Media ist personalintensiv
•  Social Media ist Teamarbeit:
– Vertretung bei Urlaub, Krankheit, Dienstreisen, Fortbildung
– Durchgängiges Monitoring der eigenen Seiten
– Wochenend-Bereitschaft
– Postings von verschiedenen Orten
•  Arbeitsplätze mit Aufgabenmix?
– Synergieeffekte (Internet, Presse, Fachinhalte)
– halbe und Viertelstellen
•  Meine Empfehlung:
– Anfangsphase: 1 Vollzeitstelle / 2-3 Personen, später aufstocken
Name der Präsentation
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2. Die Personalfrage: Wie viele 
und welche Mitarbeiter brauche ich?	

•  Neueinstellung oder neue Aufgabe für bestehende Mitarbeiter?
•  Tipps für die externe Personalsuche:
– Social Media-/Community-Manager ist keine geschützte
Berufsbezeichnung à Ausbildungen/Zertifikate setzen sich erst langsam
durch
– Erfahrung voraussetzen à Expertise aus anderen Projekten ins Haus
holen
•  Tipps für die interne Personalsuche:
– Erfahrung in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, (Online-)Journalismus
– Studium/gehobener oder höherer Dienst
– Kompetenzen u.a.: Schreiben, Kommunizieren, Kreativität,
Technikaffinität
– Soft Skills u.a.: Herzblut, Flexibilität, Engagement, Vertrauenswürdigkeit
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2. Die Personalfrage: Wie viele 
und welche Mitarbeiter brauche ich?	

•  Haben Sie genug und das richtige Personal?
Bild: flickr.com/Agmakonts (https://www.flickr.com/photos/adamgrabek/6424464061/) - CC BY 2.0
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3. Was kostet Social Media? 
Ressourcen und Bedarfe	

•  „Social Media ist doch kostenlos...“ – Wirklich?
•  Zeit / Personal (siehe 2.)
•  Technische Ausstattung (Notebook, Smartphone, gute Kamera à
ins IT-System meines Amts integrierbar?)
•  Bild- und Videomaterial (Nutzungsrechte, Produktionskosten)
•  Ggf. externe Dienstleistungen (z.B. Werbe-/Grafikagentur, Social
Media-Beratung, rechtliche Beratung, Monitoring-/Redaktionstool à
zzgl. Zeitaufwand durch Ausschreibungs-/Beschaffungsvorgänge)
•  Fortbildung (Schulungskosten, Tagungsbeiträge, Reisekosten)
•  Werbung (online, offline)
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4. Organisatorische Einbindung
der Social Media-Redaktion	

Beispiel Bundesamt für Migration und Flüchtlinge:
•  Social Media-Redaktion ist im Büro des Präsidenten
(Leitungsstab) verortet
•  Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Presse, Social Media,
Internet)
•  Einbindung in die tägliche „Morgenrunde“ des Leitungsstabs
•  Kurze Wege zu Pressesprecherin/Büroleiterin, Leiterin der
Öffentlichkeitsarbeit und Präsident (keine Zeit für lange Freigaben)
•  Redaktion an anderer Stelle ansiedeln?
•  Dezentrale Redaktion?
Name der Präsentation
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5. Redaktionsplanung,
Redaktionsalltag und Corporate Content	

•  Themen-Monitoring à Themen-Sammlung
•  Redaktionsplan (1 Woche bis ½ Jahr im voraus, aber Raum für
Spontanität) – Warum brauchen Sie ihn?
•  Redaktionssitzungen
•  Aufgabenverteilung
•  übergreifende Jour Fixe
•  Entwicklung von Konzepten (z.B. für Kampagnen)
•  (Rechtzeitige) Planung von Wochenend- und Feiertags-Diensten,
Urlaubsvertretung
Name der Präsentation
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5. Redaktionsplanung, 
Redaktionsalltag und Corporate Content	

•  Content suchen, finden, sortieren à viel lesen
•  Beiträge entwerfen (texten und bebildern à hoher Aufwand)
•  Beiträge abstimmen à Freigaben, 4-Augen-Prinzip
•  Beiträge einstellen/posten, monitoren und moderieren
(antworten, liken, ggf. löschen/sperren), zugehörige Absprachen
•  Statistiken im Auge behalten u. Erkenntnisse verarbeiten
•  Kommunikation ins Haus und nach außen
•  Öffentlichkeitsarbeit für die Öffentlichkeitsarbeit
•  Weiterbildung/Wissen aktuell halten
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5. Redaktionsplanung, 
Redaktionsalltag und Corporate Content	

•  Corporate Content = Inhalte aus meinem Amt
•  Quellen für Corporate Content u.a.:
– Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
– Bürgerservice
– einzelne Fachabteilungen (enge Zusammenarbeit)
•  Quellen für Fremdcontent (m.E. mindestens 50%) sind z.B.:
– Themenverwandte Facebook-/Twitter-Pages
– Blogs
– Online-Ausgaben von Zeitungen
– YouTube
– Zulieferungen von Kooperationspartnern
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6. Exkurs/Case Study: Shitstorm 	

Name der Präsentation
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6. Exkurs/Case Study: Shitstorm 	

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6. Exkurs/Case Study: Shitstorm 	

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6. Exkurs/Case Study: Shitstorm 	

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6. Exkurs/Case Study: Shitstorm 	

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6. Exkurs/Case Study: Shitstorm 	

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6. Exkurs/Case Study: Shitstorm 	

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6. Exkurs/Case Study: Shitstorm 	

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6. Exkurs/Case Study: Shitstorm 	

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6. Exkurs/Case Study: Shitstorm 	

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6. Exkurs/Case Study: Shitstorm 	

Name der Präsentation
•  rd. 26.000 Menschen erreicht
•  rd. 600 Kommentare (+ rd. 100 gelöschte)
•  rd. 15 User gesperrt
•  rd. 20 Zeitungsartikel (Print und Online) sowie Blogs
•  rd. 350 neue Fans
•  Statement erfolgreichster Beitrag aller Zeiten
•  mehr Aktivität auf der Seite
•  intern: Rund-um-die-Uhr-Monitoring am betreffenden Wochenende
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6. Exkurs/Case Study: Shitstorm 	

Name der Präsentation
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Zeit für Fragen...	

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Amt 2.0 - Social Media in Behörden - Personal, Prozesse, Redaktionsalltag

  • 1. „Amt 2.0“ – Social Media in Behörden Personal, Prozesse, Redaktionsalltag Christiane Germann Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Nürnberg
  • 2. 2 Referentin •  Christiane Germann •  Dipl.-Medienwirtin (FH) und Dipl.-Verwaltungswirtin (FH), ab Sommer: zertifizierte Social Media-Managerin (depak/PZOK) •  seit 2011: Social Media Manager beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Nürnberg •  vor 2011: Mehrere Jahre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Behörden und öffentlichen Organisationen •  Blog „Amt 2.0 – Social Media in der öffentlichen Verwaltung“ (http://amtzweinull.com) •  Social Media-Schulungen für Behörden Name der Präsentation
  • 3. 3 Inhalt 1.  Einführung/Praxisbericht: Social Media im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2.  Die Personalfrage: Wie viele und welche Mitarbeiter/innen brauche ich? 3.  Was kostet uns Social Media? Ressourcen und Bedarfe 4.  Organisatorische Einbindung der Social Media-Redaktion 5.  Redaktionsplanung, Redaktionsalltag und Corporate Content 6.  Exkurs: Case Study Shitstorm Name der Präsentation
  • 4. 4 1. Einführung/Praxisbericht: Social Media im BAMF Name der Präsentation
  • 5. 5 1. Einführung/Praxisbericht: Social Media im BAMF Name der Präsentation
  • 6. 6 1. Einführung/Praxisbericht: Social Media im BAMF Name der Präsentation
  • 7. 7 1. Einführung/Praxisbericht: Social Media im BAMF •  Das BAMF ist seit März 2013 in den sozialen Medien aktiv •  Dem Start ging eine 12-monatige Projektphase voraus •  Unsere Ziele der Nutzung sozialer Medien (u.a.): – Erhöhung unseres Bekanntheitsgrades – Imagepflege (Kompetenzzentrum, gestaltende Behörde) – Stärkung Anerkennungs- und Willkommenskultur in Deutschland •  Unsere Zielgruppen (u.a.): – Social Media-affine Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland – Multiplikatoren für unsere Themen – Politisch und gesellschaftlich interessierte Öffentlichkeit Name der Präsentation
  • 8. 8 1. Einführung/Praxisbericht: Social Media im BAMF •  Inhalte (u.a.): – Themenfelder: Migration, Integration, gesellschaftliche Vielfalt mit Schwerpunktthemen (z.B. Alltagsrassismus) – ausgewählte Veröffentlichungen unserer Behörde (z.B. Forschungsberichte, Statistiken, Projekte) – Emotionale Inhalte (z.B. interkulturelle Feiertage, Glückwünsche) – Journalistische Inhalte (z.B. Interviews, Kommentare, Blogartikel, Rezensionen) – Diskussionen/Debatten (auch kontrovers „selbstkritisch“) – Blicke hinter die Kulissen (aber wenig „Selbstdarstellung“) – Stellenausschreibungen •  Ausgewogene Mischung zwischen Eigen- und Fremdcontent Name der Präsentation
  • 9. 9 1. Einführung/Praxisbericht: Social Media im BAMF •  Plattformen (jedoch plattform-unabhängiges Konzept) – Facebook: www.facebook.com/bamf.socialmedia – Blog bei Storify: www.storify.com/bamfblog – Instagram: www.instagram.com/bamf_socialmedia – Issuu: www.issuu.com/bamf_socialmedia – Twitter: Start für 2. Halbjahr 2014 geplant •  Sonstiges: – Netiquette – Social Media Guidelines (als Dienstvereinbarung) – Wochenend-Dienst Name der Präsentation
  • 10. 10 1. Einführung/Praxisbericht: Social Media im BAMF •  Fazit nach 16 Monaten: Social Media im BAMF = Erfolg – Über 2.500 Fans (organisch ohne Facebook-Werbung) – Hohe Reichweiten der einzelnen Beiträge – Aktive Community (Interaktion) – Positives Feedback von außen – Hohe Akzeptanz im Haus – Eingespieltes Community Management – Ersten „Shitstorm“/PR-Krise auf Social Media erfolgreich gelöst Name der Präsentation
  • 11. 11 2. Die Personalfrage: Wie viele und welche Mitarbeiter brauche ich? •  Social Media ist personalintensiv •  Social Media ist Teamarbeit: – Vertretung bei Urlaub, Krankheit, Dienstreisen, Fortbildung – Durchgängiges Monitoring der eigenen Seiten – Wochenend-Bereitschaft – Postings von verschiedenen Orten •  Arbeitsplätze mit Aufgabenmix? – Synergieeffekte (Internet, Presse, Fachinhalte) – halbe und Viertelstellen •  Meine Empfehlung: – Anfangsphase: 1 Vollzeitstelle / 2-3 Personen, später aufstocken Name der Präsentation
  • 12. 12 2. Die Personalfrage: Wie viele und welche Mitarbeiter brauche ich? •  Neueinstellung oder neue Aufgabe für bestehende Mitarbeiter? •  Tipps für die externe Personalsuche: – Social Media-/Community-Manager ist keine geschützte Berufsbezeichnung à Ausbildungen/Zertifikate setzen sich erst langsam durch – Erfahrung voraussetzen à Expertise aus anderen Projekten ins Haus holen •  Tipps für die interne Personalsuche: – Erfahrung in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, (Online-)Journalismus – Studium/gehobener oder höherer Dienst – Kompetenzen u.a.: Schreiben, Kommunizieren, Kreativität, Technikaffinität – Soft Skills u.a.: Herzblut, Flexibilität, Engagement, Vertrauenswürdigkeit Name der Präsentation
  • 13. 13 2. Die Personalfrage: Wie viele und welche Mitarbeiter brauche ich? •  Haben Sie genug und das richtige Personal? Bild: flickr.com/Agmakonts (https://www.flickr.com/photos/adamgrabek/6424464061/) - CC BY 2.0
  • 14. 14 3. Was kostet Social Media? Ressourcen und Bedarfe •  „Social Media ist doch kostenlos...“ – Wirklich? •  Zeit / Personal (siehe 2.) •  Technische Ausstattung (Notebook, Smartphone, gute Kamera à ins IT-System meines Amts integrierbar?) •  Bild- und Videomaterial (Nutzungsrechte, Produktionskosten) •  Ggf. externe Dienstleistungen (z.B. Werbe-/Grafikagentur, Social Media-Beratung, rechtliche Beratung, Monitoring-/Redaktionstool à zzgl. Zeitaufwand durch Ausschreibungs-/Beschaffungsvorgänge) •  Fortbildung (Schulungskosten, Tagungsbeiträge, Reisekosten) •  Werbung (online, offline) Name der Präsentation
  • 15. 15 4. Organisatorische Einbindung der Social Media-Redaktion Beispiel Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: •  Social Media-Redaktion ist im Büro des Präsidenten (Leitungsstab) verortet •  Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Presse, Social Media, Internet) •  Einbindung in die tägliche „Morgenrunde“ des Leitungsstabs •  Kurze Wege zu Pressesprecherin/Büroleiterin, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit und Präsident (keine Zeit für lange Freigaben) •  Redaktion an anderer Stelle ansiedeln? •  Dezentrale Redaktion? Name der Präsentation
  • 16. 16 5. Redaktionsplanung, Redaktionsalltag und Corporate Content •  Themen-Monitoring à Themen-Sammlung •  Redaktionsplan (1 Woche bis ½ Jahr im voraus, aber Raum für Spontanität) – Warum brauchen Sie ihn? •  Redaktionssitzungen •  Aufgabenverteilung •  übergreifende Jour Fixe •  Entwicklung von Konzepten (z.B. für Kampagnen) •  (Rechtzeitige) Planung von Wochenend- und Feiertags-Diensten, Urlaubsvertretung Name der Präsentation
  • 17. 17 5. Redaktionsplanung, Redaktionsalltag und Corporate Content •  Content suchen, finden, sortieren à viel lesen •  Beiträge entwerfen (texten und bebildern à hoher Aufwand) •  Beiträge abstimmen à Freigaben, 4-Augen-Prinzip •  Beiträge einstellen/posten, monitoren und moderieren (antworten, liken, ggf. löschen/sperren), zugehörige Absprachen •  Statistiken im Auge behalten u. Erkenntnisse verarbeiten •  Kommunikation ins Haus und nach außen •  Öffentlichkeitsarbeit für die Öffentlichkeitsarbeit •  Weiterbildung/Wissen aktuell halten Name der Präsentation
  • 18. 18 5. Redaktionsplanung, Redaktionsalltag und Corporate Content •  Corporate Content = Inhalte aus meinem Amt •  Quellen für Corporate Content u.a.: – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – Bürgerservice – einzelne Fachabteilungen (enge Zusammenarbeit) •  Quellen für Fremdcontent (m.E. mindestens 50%) sind z.B.: – Themenverwandte Facebook-/Twitter-Pages – Blogs – Online-Ausgaben von Zeitungen – YouTube – Zulieferungen von Kooperationspartnern Name der Präsentation
  • 19. 19 6. Exkurs/Case Study: Shitstorm Name der Präsentation
  • 20. 20 6. Exkurs/Case Study: Shitstorm Name der Präsentation
  • 21. 21 6. Exkurs/Case Study: Shitstorm Name der Präsentation
  • 22. 22 6. Exkurs/Case Study: Shitstorm Name der Präsentation
  • 23. 23 6. Exkurs/Case Study: Shitstorm Name der Präsentation
  • 24. 24 6. Exkurs/Case Study: Shitstorm Name der Präsentation
  • 25. 25 6. Exkurs/Case Study: Shitstorm Name der Präsentation
  • 26. 26 6. Exkurs/Case Study: Shitstorm Name der Präsentation
  • 27. 27 6. Exkurs/Case Study: Shitstorm Name der Präsentation
  • 28. 28 6. Exkurs/Case Study: Shitstorm Name der Präsentation
  • 29. 29 6. Exkurs/Case Study: Shitstorm Name der Präsentation •  rd. 26.000 Menschen erreicht •  rd. 600 Kommentare (+ rd. 100 gelöschte) •  rd. 15 User gesperrt •  rd. 20 Zeitungsartikel (Print und Online) sowie Blogs •  rd. 350 neue Fans •  Statement erfolgreichster Beitrag aller Zeiten •  mehr Aktivität auf der Seite •  intern: Rund-um-die-Uhr-Monitoring am betreffenden Wochenende
  • 30. 30 6. Exkurs/Case Study: Shitstorm Name der Präsentation
  • 31. 31 Zeit für Fragen... Name der Präsentation